Abschirmdichte von Kabeln

Die Abschirmdichte eines Kabels bezeichnet den quantitativen Indikator für die Abschirmleistung der Kabelabschirmung gegenüber elektromagnetischen Signalen.

Sie wird in der Regel in Prozent angegeben und gibt an, inwieweit die Abschirmschicht elektromagnetische Störungen blockieren oder dämpfen kann. Die Abschirmdichte hängt von Faktoren wie der Dicke des Geflechtdrahts und der Dichte des Geflechts ab.

1. Es gibt verschiedene gängige Flechtdichten für Kabelabschirmungen; im Folgenden sind einige der gängigsten aufgeführt: • 70%: Diese Abschirmung kann externen elektromagnetischen Störungen bis zu einem gewissen Grad widerstehen und eignet sich für allgemeine elektrische Geräteanschlüsse mit relativ geringen Anforderungen an die elektromagnetische Abschirmung.
• 80%: Es unterdrückt elektromagnetische Störungen wirksam und wird häufig für die interne Verkabelung in gewöhnlichen elektronischen Geräten und Bürogeräten verwendet.
• 90%: Die Abschirmwirkung ist gut; das Produkt eignet sich für Einsatzorte mit bestimmten Anforderungen an die elektromagnetische Umgebung, wie beispielsweise bestimmte industrielle Automatisierungssteuerungssysteme.
• 95%: Es zeichnet sich durch eine hohe Abschirmleistung aus und wird häufig in Kabeln verwendet, die empfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen sind, wie beispielsweise Kommunikations- und Datenübertragungskabel.

2. Nationale Normen stellen unterschiedliche Anforderungen an die Abschirmdichte von Kabeln: • Bei einadrigen, abgeschirmten Leitungen mit einem Nennquerschnitt von 0,12 mm² oder weniger sollte die Flechtdichte der Abschirmung mindestens 60% betragen.
• Bei anderen abgeschirmten Kabeln sollte die Abschirmdichte mindestens 80% betragen.
• Computerkabel: Die individuelle Abschirmdichte sollte 85% betragen, und die Gesamtabschirmdichte sollte 95% betragen.
• Steuerkabel: Bei Verwendung von rundem Kupferdraht für die Geflechtabschirmung sollte die Flechtdichte mindestens 80% betragen.
Darüber hinaus wird bei der geflochtenen Abschirmung von Kupferkabeln in der Regel verlangt, dass die Abdeckungsdichte größer als 90% ist und der Durchmesser des geflochtenen Drahtes größer als 0,1 mm sein sollte. Wird das Metallband durch Umwickeln hergestellt, sollte der Überlappungsgrad im Allgemeinen mindestens 15% betragen; bestimmte Normen wie TICW/06 schreiben jedoch vor, dass der Überlappungsgrad des Metallbandes mindestens 25% betragen muss.
• 98%: Zeichnet sich durch eine hohe Abschirmdichte aus und eignet sich für spezielle Anwendungsbereiche mit strengen Anforderungen an die elektromagnetische Abschirmung, wie z. B. medizinische Geräte, Luft- und Raumfahrt usw.
• 99% und höher: Bietet eine äußerst hervorragende Abschirmwirkung und wird in der Regel im militärischen Bereich, in der Spitzenforschung sowie in anderen Bereichen eingesetzt, in denen hohe Anforderungen an die elektromagnetische Verträglichkeit gestellt werden.
Bei der Wahl der Flechtdichte für die Abschirmschicht des Kabels müssen verschiedene Faktoren wie Anwendungsszenarien, Geräteanforderungen und Kosten umfassend berücksichtigt werden.